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25.05.2016 MS-Gruppe Lingen offen für neue Mitglieder

Lingen. Die Kontaktgruppe Multiple Sklerose (MS) in Lingen würde sich sehr freuen, wenn weitere Betroffene und Angehörige in der Gruppe mitmachen würden. Das hat Wolfgang Arnemann (55) in einem Gespräch mit der Redaktion aus Anlass des Welt-MS-Tages am heutigen Mittwoch unterstrichen. Derzeit gehören zehn Personen der Gruppe an. Zum MS-Tag gibt es in Lingen keine speziellen Aktionen.

Auf der Startseite der Homepage der Gruppe unter www.ms-gruppe-lingen.de heißt es: „Es ist sehr schwer, die Diagnose Multiple Sklerose alleine zu bewältigen. Gemeinsam ist vieles einfacher. Mit MS hört das Leben nicht auf.“ Arnemann, bei dem im Februar 2006 MS diagnostiziert wurde, hat wie andere Mitglieder der Gruppe gelernt, sich trotz der mit MS verbundenen Einschränkungen seine Lebensqualität zu bewahren. So kann er zum Beispiel weiterhin Auto mit Automatik fahren, weil das Fahrzeug entsprechend umgebaut wurde. „Weil ich rechts eine Fußheberschwäche habe, befindet sich das Gaspedal nicht rechts, sondern links.“ Durch Krankengymnastik und Ergotherapie versucht er, die Bewegungsfähigkeit so gut es geht zu erhalten.

Reha-Sportgruppe trifft sich jeden Mittwoch

Diesem Ziel dienen auch die wöchentlichen Treffen der Reha-Sportgruppe, die dem Verein Sport Vital angegliedert ist. Jeweils mittwochs treffen sich die Teilnehmer um 16.45 Uhr am Christophoruswerk in Lingen in der Hohenfeldstraße 22 beim Eingang Lädchen. Der Reha-Sport wird vom Arzt verordnet und über die Krankenkasse abgerechnet. Übungsleiterin ist Susanne Wiegmann. Die Medizinische Bademeisterin hält die Gruppe zu leichten Übungen zum Beispiel mit Bällen an.

„Wichtig sind auch die Gespräche während der Übungsstunde“

„Wichtig sind aber auch die Gespräche während der einstündigen Übungsstunde“, sagt Hanni Mönnich, die ihren 62-jährigen Mann, der seit 35 Jahren an MS erkrankt ist, begleitet. MS-Erkrankte wollten sich oft zurückziehen, berichtet Hanni Mönnich. Dies sei aber grundverkehrt. Vielmehr gelte es, alle Möglichkeiten zu nutzen, die das Leben biete. Ihr Mann habe sich trotz seiner Erkrankung lange Jahre in der Kommunalpolitik engagiert und sei zur Jagd gegangen.

Lydia Czmiel blickt nach vorn

Auch Lydia Czmiel blickt nach vorn. 2007 hatte sie die Diagnose MS erhalten. In den letzten Jahren hat sich ihr körperlicher Zustand wieder verbessert. Die 37-Jährige arbeitet bei der Firma Belu Tec in Lingen. Voll des Lobes ist sie über die verständnisvolle Haltung ihres Chefs. Sie könne MS-Erkrankten nur empfehlen, sich der Kontaktgruppe MS in Lingen anzuschließen, weil diese sehr viel Halt gebe. „Wichtig ist, dass wir über alles reden können, was nicht nach draußen dringt.“ Dem kann Irmgard Eden (49), die regelmäßig beim Reha-Sport dabei ist, nur beipflichten. Die Gruppe trifft sich immer am zweiten Freitag im Monat um 19.30 Uhr im Gemeinderaum der evangelisch-reformierten Kirche in der Kirchstraße 11 zum Erfahrungsaustausch. Manchmal gibt es auch gemeinsame Unternehmungen.

Dieser Artikel wurde von dem Reporter der Lingener Tagespost Herrn Jungeblut verfasst und uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt.

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