Multiple Sklerose (MS)

Was ist eigentlich Multiple Sklerose?
und was bedeutet Sie für die/den Betroffene(n)?

Multiple Sklerose (kurz MS genannt) ist eine Krankheit, die die Nervenbahnen im Gehirn und im Rückenmark befällt. Hierbei werden die Schutzschichten (das Myelin) der Nervenleitungen angegriffen und zerstört. Diese Angriffe erfolgen an unterschiedlichen Stellen. Man spricht deshalb von multipler, also vielfacher, Sklerose.

An den angegriffenen Stellen entstehen Narben, und der Körper ersetzt die zerstörte Myelinschicht durch hartes (sklerosiertes) Gewebe, das aber nicht mehr in der Lage ist, die elektrischen Nervensignale weiterzuleiten. Die Folge sind Störungen des Gehvermögens, der Bewegungsabläufe der Arme und Hände, Taubheitsgefühle, Missempfindungen sowie Störungen des Seh- und Sprachvermögens.

Ausgelöst durch diese starken Beeinträchtigungen können auch schwere psychische Verstimmungen auftreten. Auch der Verlauf der MS ist sehr unterschiedlich, was den Krankheitsverlauf schwer vorhersehbar macht. Sie kann gleichmäßig fortschreitend verlaufen (man spricht dann von progredient), meistens aber verläuft sie in Schüben. Eine Erkrankung an MS muss nicht zwangsläufig schwer verlaufen. MS bricht urplötzlich - meist zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr - aus, wobei Frauen stärker gefährdet sind als Männer (Verhältnis ca. 3:2).

Über die Ursachen der MS liegen noch keine gesicherten Erkenntnisse vor. Eine nicht ansteckende Krankheit mit 1000 Gesichtern. Für den Betroffenen bedeutet dies die Auseinandersetzung

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